Wasserbetten – Die ideale Schlafstätte oder doch ein Graus?

Wasserbetten bieten den ganz besonderen Schlafkomfort, wiegen sanft in den Schlaf und sollen für erholsame Nächte sorgen. Dieser Komfort ist in der Regel nicht ganz billig, denn die Preise für Wasserbetten liegen deutlich über denen für konventionelle Schlafstätten. Besonders die Matratze und das Gestell haben es in sich, denn beides muss einiges aushalten. Das Gestell trägt die extra robuste Matratze, in die nach dem Aufbau das Wasser gefüllt wird. Oben drauf kommt dann eine Schonmatte und dann erst das eigentliche Bettzeug. In das Bett integriert ist eine Heizung. Die wird nicht nur dazu gebraucht, um das Bett wohlig warm aufzuheizen, sondern auch um die Bildung von Algen innerhalb der Matratze zu verhindern. Im Grunde ist darin ja nichts anderes als ein stehendes Gewässer und das Wasser wird ja normalerweise auch nicht ausgetauscht. Da ist die Heizung wichtig.

Allerdings ist eben auch die ein echter Stromfresser, denn sie muss ständig eingeschaltet sein, im Winter natürlich etwas intensiver als in den Sommermonaten. Außerdem sollten gemeinsame Schläfer darauf achten, dass sie zwei eigene Matratzen nehmen und nicht eine Große, denn die Bewegungen werden leicht auf den Mitschläfer übertragen und so hat der keine schöne Nachtruhe mehr. Auch bei ausgeprägten Rückenleiden kann es sinnvoller sein, sich für eine speziell angepasste Matratze aus Kaltschaum oder mit Federkern zu entscheiden, dazu am besten den Fachhändler des Vertrauens zu Rate ziehen. Und zuletzt ist darauf zu achten, dass die Tragkraft der Decke gewährleistet ist. Ein Wasserbett hat im gefüllten Zustand ein großes Gewicht. Das können nicht alle Decken tragen, deshalb sollten vor dem Kauf die Bauunterlagen des Hauses oder der Wohnung genau begutachtet werden. Stimmt alles, dann steht erholsamen Nächten im Wasserbett nichts mehr im Wege.

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