Ethanol-Kamine sind der neue Trend für kalte Wintertage

Kaum beginnt der Herbst und die ersten Blätter fallen zaghaft von den Bäumen, da befällt den Menschen das Bedürfnis, sich in den eigenen vier Wänden wohlig warm einzukuscheln. Der Traum vieler ist dabei, die gemütlichen Stunden vor einem prasselnden Kaminfeuer zu verbringen. Während sich bis vor wenigen Jahren nur Hausbesitzer den Luxus eines eigenen Kamins leisten konnten, müssen nun auch Wohnungsinhaber auf ihren Kamin nicht mehr verzichten. Der neue Trend heißt Ethanol-Kamin und der kommt ganz ohne einen aufwendigen Kamin-Anschluss aus. Einfach auf den Tisch stellen oder an die Wand hängen und schon prasselt das Feuer und verströmt viel Gemütlichkeit für schöne Stunden allein, zu zweit oder gleich mit der ganzen Familie.

Das Geheimnis der Ethanol-Kamine liegt darin, dass diese eben nicht mit Kohle und Holz betrieben werden, sondern mit flüssigem Bio-Ethanol. Das wird in Flaschen gekauft, in die vorgegebene Öffnung geschüttet und entzündet. Während der Verbrennung entstehen Flammen, die denen in einem konventionellen Kamin in nichts nachstehen. Der Vorteil ist, es muss kein Abzug eingebaut werden in den Wohnraum und das Bio-Ethanol lässt sich günstig erwerben und leicht dosieren je nachdem, wie lange der Kamin betrieben werden soll. Was allerdings dabei wichtig ist, ist die Belüftung. Während der Verbrennung des Ethanols wird der Luft Sauerstoff entzogen und die muss dem Raum wieder zugeführt werden, damit das Wohnklima angenehm bleibt. Der dabei entstehende Geruch ist relativ neutral und fällt im Grunde kaum  auf. Beim Kauf eines Zimmerkamins sollten Interessenten darauf achten, dass der Kamin der Din-Norm 4734-1 entspricht und so wirklich sicher ist. Wackellige Billigkamine sollten da besser beim Händler verbleiben, denn im Umgang mit Feuer ist Sicherheit das oberste Prinzip.