Biedermeier-Stuhl: ein Wohn-Klassiker

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Ihre schlichte und zeitlose Eleganz ist das absolute Markenzeichen der Biedermeier-Möbel. Genau das macht Biedermeier-Stühle auch so beliebt in den Wohn- und Esszimmern. Der Grund: Das Sitzmöbel lässt sich stilistisch vielfältig kombinieren. Es passt genauso gut in eine Wohnung, die im Retro-Style gehalten ist, wie zur supermodernen Einrichtung.

Die Einrichtung für eine Wohlfühl-Atmosphäre

Auch heute erfüllt der Biedermeier-Stuhl, ebenso wie alle anderen Möbel aus dieser Epoche, den Zweck, den er auch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hatte: Die Möbel aus dieser Zeit sollten in erster Linie eine behagliche Atmosphäre verbreiten und zugleich zweckmäßig sein. Wer einen Biedermeier-Stuhl oder ein anderes Einrichtungsstück im Stil des Biedermeier sucht, braucht übrigens kein Original zu kaufen. Weil die Stücke so begehrt sind, werden sie heute gern nachgebaut. Die Kunden können sich den Biedermeier-Stuhl sogar passgenau zum Rest ihrer Einrichtung anfertigen lassen.

Wer hat die Biedermeier-Möbel erfunden?

Die ersten Biedermeier-Möbel wurden in Wien nach dem Vorbild der englischen Wohnkultur hergestellt. Ein maßgeblicher Motor dieser neuen Wohnkultur war der Möbelfabrikant Joseph Ulrich Danhauser. Dieser hatte ursprünglich eine künstlerische Laufbahn eingeschlagen und sich an der Akademie der Bildenden Künste zum Bildhauer ausbilden lassen. Doch statt eine möglicherweise brotlose Laufbahn als Künstler einzuschlagen, gründete er 1804 – im Alter von 24 Jahren – eine Möbelfabrik.

Der Erfolg gab ihm recht. Nur vier Jahre nach der Firmengründung beschäftigte er bereits mehr als 100 Arbeiter. Sein größter Verkaufsschlager war eine Paste, die den Schimmer von Bronze imitierte, sobald sie auf Möbelstücken aufgetragen war. Zudem bot er eine Komplettlösung für Wohnungen an. Eine weitere Pionierleistung bestand darin, dass die Kunden ihre Einrichtungsgegenstände von Danhäuser aus einem Katalog auswählen konnten. Zu den prominenten Adressen, die von Danhauser eingerichtet wurden, gehören die Weilburg in Baden und das Palais Erzherzog Albrecht.

Was ist der Biedermeier?

Biedermeier bezeichnet die Epoche zwischen 1815 und 1848. Nach den langjährigen Wirren der Napoleonischen Kriege, die ganz Europa verwüstet hatten, flüchteten die Bürger ins Private. Diese Sehnsucht nach Idylle und Ruhe erstreckte sich über alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Für das Bürgertum, das nicht mehr der Lebensweise des Adels nacheiferte, sondern eine ganz eigene Kultur entwickelte, stand das Glück im eigenen Haus im Vordergrund des Interesses.

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