Ab ins Gebälk

©Rainer Sturm@pixelio.deBalken verleihen einem Raum ein hohes Maß an Gemütlichkeit und wirken einer schönen Atmosphäre entgegen. Wer nicht gerade das Glück hat in einem Fachwerkhaus zu leben, der kann auch nachträglich Balken in den Wohnraum einziehen. Das ist wahlweise nur an der Decke möglich durch Verschrauben mit den Deckenbalken oder als Ständerwerk vom Boden aus. Bei der Wahl der Balken kann aus dem Vollen gegriffen werden, denn Baumärkte haben da eine große Auswahl. Mehr Charakter wird dem Ganzen verliehen, wenn es eben keine wirklich gerade Balken mit Kanten werden, sondern natürlich gewachsene die ruhig etwas krumm sein können. Solange sie sich ordentlich verschrauben lassen wird alles gut. Es muss allerdings gerade bei Deckenbalken darauf geachtet werden, dass die Tragkraft der Deckenbalken darunter genug Gewicht aushält, im Zweifelsfall hilft ein Gespräch mit einem Statiker weiter oder der Blick in die Bauunterlagen des Hauses.

Die Lasur sollte nicht vergessen werden

Vor dem Verschrauben müssen die Balken lasiert werden, um vor Verfall und Feuchtigkeit geschützt zu sein. Das ist auch im Raum notwendig. Als Lasur eignen sich verschieden getönte Holzlasuren die es sowohl in hell als auch sehr dunkel im Baumarkt zu kaufen gibt. Zur Sicherheit wird zwei Mal lasiert, ehe die Balken nach einer ausgiebigen Trocknungszeit eingebaut werden können. Grundlegend wichtig ist dabei die Raumhöhe, denn nur wenn die Decke ordentlich hoch ist, wirkt der Raum trotz Balken weiter groß und hell. Sind die Decken niedrig und kommen dann noch Balken dazu, wirkt der Raum wie ein Loch, erdrückend und düster. Dann hat der Baumeister mit seiner Konstruktion das genaue Gegenteil von dem erreicht, was er bewirken wollte.

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