Sind Teppiche wirklich out?

Nach wie vor ist der Ruf von Teppichen nicht der beste. Das liegt in erster Linie daran, dass viele Menschen dadurch an die berühmt berüchtigte Oma Plüsch erinnert werden. Aber auch sicherlich daran, dass Teppichen ein schmuddeliges Image anhaftet. Darin sammelt sich viel Staub, Dreck und Kleinstlebewesen, denen nur allein mit dem Staubsauger oft nicht zuleibe gerückt werden kann und dann ist guter Rat teuer. Es wurde also langsam an der Zeit, für einen Gegentrend und um den bemühen sich Designer und Hersteller seit einiger Zeit sehr bewusst.

Weg vom Laminat und den Fliesen, hin zum guten alten Teppichboden aber in aktuellem Design und absolut nicht altbacken. Der Vorteil von Teppichen jedweder Verarbeitungsart ist seine lange Haltbarkeit und seine wärmenden Eigenschaften. Wer mit nackten Füßen oder in Socken über den Boden geht, der bekommt so schnell keine kalten Füße. Das trägt zur gemütlichen Wohnatmosphäre bei und lässt sich sogar über Fußbodenheizungen in den meisten Modellen problemlos verlegen. Zur Reinigung gibt es inzwischen spezielle Poren, die den Schmutz nach Außen besser abgeben und mit den richtigen Reinigungsutensilien ist das Sauberhalten kein großes Problem mehr.

Doch welcher Teppich soll es sein? Aktuell sind vor allem Langfloorteppiche angesagt. Die erinnern ein wenig an das Fell von Schafen und sind extra flauschig und weich. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Farben, dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Farben im natürlichen Farbspektrum in Brauntönen, Weiß, Grau oder Schwarz gehalten werden. Knallige Farben wirken da Fehl am Platz und machen den Charme dieser Teppiche kaputt.

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